Studien-, Abschlussarbeiten und Forschungspraktika

Studentische Arbeiten

Für Ihre Bachelor-, Projekt- oder Masterarbeit finden Sie bei uns regelmäßig interessante Themenvorschläge. Die aktuellen Ausschreibungen stammen aus unterschiedlichen Forschungsbereichen und sind im Folgenden bereichsübergreifend aufgelistet. Bei Interesse an einem bestimmten Thema wenden Sie sich gerne direkt an die zuständigen Mitarbeiter*innen!

Studentische Arbeit

für Studiengang (MB/ME/WING)

Stichworte:

Klemmkörperfreilauf; FEM-Simulation; Fahrradnabe; E-Bike; Anschlusssteifigkeit; Kontaktmechanik; Spannungsanalyse

Beschreibung:

Klemmkörperfreiläufe werden in der Auslegung häufig mit idealisierten Anschlussgeometrien betrachtet. In realen Anwendungen, insbesondere in Fahrradnaben, E-Bike-Mittelmotoren oder Nabenmotoren, sind die angrenzenden Bauteile jedoch oft dünnwandig, einseitig offen oder durch Speichenflansche, Rippen und Bohrungen geometrisch stark beeinflusst. Ziel der Arbeit ist der Aufbau eines Simulationsmodells, mit dem der Einfluss solcher realer Anschlussgeometrien auf das Verhalten eines Klemmkörperfreilaufs untersucht werden kann. Dazu sollen zunächst idealisierte Referenzgeometrien betrachtet und anschließend mit realitätsnahen Geometrievarianten verglichen werden. Von besonderem Interesse sind dabei Verformungen der Anschlussbauteile, lokale Spannungsspitzen, Kontaktbeanspruchungen sowie die Abweichung gegenüber der vereinfachten GMN-Auslegung. Die Arbeit bietet einen anwendungsnahen Einstieg in die Simulation von Maschinenelementen im Fahrrad- und E-Bike-Antriebsstrang. Interesse an FEM-Simulation, Konstruktion und technischen Fragestellungen ist wünschenswert.

Beginn der Arbeit: nach Absprache

Ansprechpartner:

Michael Hamm, M.Sc.
Martenstraße 9, Raum: 0.013
Telefon: 09131 85-27286
E-Mail: hamm@mfk.fau.de

Studentische Arbeit

für Studiengang (MB/ME/WING)

Stichworte:

Konstruktion; Prüfstand; Freilauf; Rüstprozess; Vorrichtungsbau; Arbeitssicherheit; CAD

Beschreibung:

Am vorhandenen Freilauf-Prüfstand werden Freiläufe unterschiedlicher Baugrößen im Schaltbetrieb untersucht. Durch den Austausch von Wellen und Nabeneinsätzen kann der Prüfstand auf verschiedene Baugrößen umgerüstet werden. Der aktuelle Rüstprozess ist aufwendig und erfordert in der Regel zwei Personen, da schwere Anschlussbauteile bewegt und sensible Sensoren geschützt werden müssen. Ziel der Arbeit ist die Entwicklung und Konstruktion einer Rüstvorrichtung, mit der der Prüfstand sicher, ergonomisch und möglichst durch eine einzelne Person umgerüstet werden kann. Hierzu sollen der bestehende Rüstprozess analysiert, Anforderungen abgeleitet, Lösungskonzepte erarbeitet und ein geeignetes Konzept konstruktiv ausgearbeitet werden. Im Idealfall wird die Vorrichtung gefertigt und am Prüfstand getestet.

Beginn der Arbeit: nach Absprache

Ansprechpartner:

Michael Hamm, M.Sc.
Martenstraße 9, Raum: 0.013
Telefon: 09131 85-27286
E-Mail: hamm@mfk.fau.de

Bachelorarbeit/ Projektarbeit

für Studiengang (MB, WING)

Stichworte:

Literaturrecherche; Topologieoptimierung

Beschreibung:

Die Topologieoptimierung nachgiebiger Strukturen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem dynamischen Forschungsgebiet entwickelt. Neue Optimierungsstrategien, Materialmodelle und Anwendungsfelder erweitern kontinuierlich die Möglichkeiten zur Synthese von Mechanismen, die Bewegungen und Kraftübertragungen allein durch elastische Verformungen realisieren. Insbesondere durch Fortschritte in der additiven Fertigung und den steigenden Bedarf an funktionsintegrierten Strukturen wächst die Zahl neuer Ansätze und Anwendungsgebiete stetig. Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer strukturierten Übersichtsarbeit zu aktuellen Verfahren der nachgiebigen Topologieoptimierung. Hierzu werden zunächst die Grundlagen der Topologieoptimierung und nachgiebiger Mechanismen erarbeitet sowie eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Anschließend werden bestehende Klassifikationsschemata nach Gallego und Herder überprüft, erweitert und auf aktuelle Entwicklungen angewendet. Die identifizierten Methoden werden hinsichtlich Optimierungsansatz, Anwendungsgebiet, Randbedingungen, Zielfunktionen sowie ihrer jeweiligen Vorteile und Grenzen eingeordnet. Die Ergebnisse werden abschließend in Form einer konsistenten Klassifikation und einer strukturierten Übersichtsarbeit zusammengeführt.

Beginn der Arbeit: ab sofort

Ansprechpartner:

M.Sc. Julian Hippmann
Paul-Gordan-Straße 5, Zi.-Nr. 00.030
Telefon: 09131 85-23215
E-Mail: hippmann@mfk.fau.de

Studentische Arbeit

für Studiengang (MB/MT/WING/IP/ME/ACES)

Stichworte:

Resilienz, Einflussanalyse, Literarturrecherche, Soziotechnische Systeme

Beschreibung:

Systeme sind selten vollständig vor Störungen geschützt. Ob ein Ausfall einzelner Komponenten, externe Einwirkungen oder unvorhergesehene Betriebszustände: Störszenarien können weitreichende Folgen für das Gesamtsystem haben, deren Ausmaß stark vom jeweiligen Kontext abhängt. Um solche Einflüsse gezielt analysieren zu können, stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, die je nach Systemtyp, Störart und Analyseziel sehr unterschiedlich geeignet sind. Ein strukturiertes Vorgehen zur Methodenauswahl fehlt bislang weitgehend. Ziel dieser Arbeit ist es, bestehende Methoden zur Einflussanalyse von Störszenarien systematisch zu erfassen, zu klassifizieren und hinsichtlich ihrer Eignung für verschiedene Anwendungsfälle zu bewerten. Darauf aufbauend wird ein regelbasiertes Vorgehen erarbeitet, das eine situationsgerechte Methodenauswahl unterstützt. Die Ergebnisse sollen Anwender in die Lage versetzen, für ein gegebenes Störszenario schnell und begründet die geeignete Analysemethode zu identifizieren.

Beginn der Arbeit: nach Rücksprache

Ansprechpartner:

Yannick Hemmeter, M.Sc. Fürther Str. 246c, 90429 Nürnberg
Telefon: +49 (0)911/5302-96619
E-Mail: hemmeter@mfk.fau.de

Studentische Arbeit

für Studiengang (MB/MT/WING/IP/ME/ACES)

Stichworte:

Resilienz, Einflussanalyse, Literarturrecherche, Soziotechnische Systeme

Beschreibung:

Jedes technische System kann im Laufe seines Lebens mit Störungen konfrontiert werden. Bereits in der Produktentwicklung gilt es daher, mögliche Störszenarien frühzeitig zu erkennen und systematisch zu berücksichtigen. Je nach Entwicklungsphase stehen hierfür unterschiedliche Methoden zur Verfügung, die sich in ihrem Vorgehen, ihrer Genauigkeit und ihrem Anwendungsbereich erheblich unterscheiden. Ein phasenübergreifender Vergleich dieser Methoden fehlt bislang weitgehend. Ziel dieser Arbeit ist es, bestehende Methoden zur Ermittlung von Störszenarien systematisch zu erfassen, zu klassifizieren und den jeweiligen Phasen der Produktentwicklung zuzuordnen. Durch einen strukturierten Vergleich werden Gemeinsamkeiten, Unterschiede und methodische Lücken sichtbar gemacht. Die Ergebnisse sollen Entwicklern eine fundierte Grundlage bieten, um in jeder Entwicklungsphase gezielt geeignete Methoden zur Störszenarien-Ermittlung auswählen zu können.

Beginn der Arbeit: nach Rücksprache

Ansprechpartner:

Yannick Hemmeter, M.Sc. Fürther Str. 246c, 90429 Nürnberg
Telefon: +49 (0)911/5302-96619
E-Mail: hemmeter@mfk.fau.de

Studentische Arbeit

für Studiengang (MB/MT/WING/IP/ME/ACES)

Stichworte:

Resilienz, Messung, Literarturrecherche, Soziotechnische Systeme

Beschreibung:

Resilienz ist eine der zentralen Eigenschaften moderner Systeme und beschreibt die Fähigkeit, mit Störungen umzugehen, sich anzupassen und handlungsfähig zu bleiben. Systeme, die aus Menschen und Technik bestehen, sind täglich mit unvorhergesehenen Ereignissen konfrontiert, sei es in der Energieversorgung, der Produktion oder im Gesundheitswesen. Doch was Resilienz ausmacht und wie sie sich messen lässt, wird je nach Disziplin sehr unterschiedlich beantwortet. Ziel dieser Arbeit ist es, bestehende Methoden und Metriken zur Resilienzmessung durch eine strukturierte Literaturrecherche systematisch zu erfassen, zu vergleichen und zu bewerten, mit Blick darauf, was gemessen wird und welche Ansätze sich für welche Systemkontexte eignen. Die Ergebnisse sollen eine fundierte Grundlage für künftige Arbeiten zur Bewertung und Steigerung von Resilienz in soziotechnischen Systemen schaffen.

Beginn der Arbeit: nach Rücksprache

Ansprechpartner:

Yannick Hemmeter, M.Sc. Fürther Str. 246c, 90429 Nürnberg
Telefon: +49 (0)911/5302-96619
E-Mail: hemmeter@mfk.fau.de

Projektarbeit/Masterarbeit

MB/CE/MT/WING/ME/IP/ACES

Stichworte:

Adaptives Metamodelltraining, Unsicherheitsquantifizierung, Effiziente Toleranzanalyse

Beschreibung:

Die Absicherung von nicht-geometrischen Zielgrößen, z.B. Maximalspannungen einer Baugruppe, stellt aufgrund der zeitaufwendigen Lösung von Finite Elemente Simulationen eine Herausforderung im Kontext von Sampling-basierten Toleranzanalysen dar. Aus diesem Grund werden Metamodelle genutzt, um die Auswirkungen der fertigungsbedingten Bauteilabweichungen auf die nicht-geometrischen Zielgrößen zeiteffizienter beurteilen zu können. Die Genauigkeit der Metamodellvorhersagen wird beispielsweise durch die Anzahl der Trainingsdatenpunkte bestimmt, die für einen effizienten Prozess möglichst gering sein sollte. Potential für Effizienzsteigerungen von Toleranzanalysen schaffen adaptive Metamodelle, die gezielt neue Auswertungsstellen für eine iterative Metamodellverbesserung erzeugen. Für die Beurteilung der Forschungsfrage ist zunächst eine Literaturrecherche zu bestehenden Ansätzen zur Berücksichtigung von Unsicherheiten in Metamodellen durchzuführen. Darauf aufbauend ist eine Methode zu entwickeln, bei der die Metamodellunsicherheiten gezielt für eine adaptiven Verbesserung der Metamodelle genutzt werden. Das Potential der Methode wird anhand eines Vergleichs zu einem bestehenden Ansatz für Metamodell-basierte Toleranzanalysen ermittelt.

Beginn der Arbeit: ab sofort

Ansprechpartner:

Jan Kopatsch, M.Sc.
Paul-Gordan-Straße 5, Zi.-Nr. 00.033
Telefon: 09131 85-23220
E-Mail: kopatsch@mfk.fau.de

Masterarbeit

MB/WING/MT/ME

Stichworte:

3D-Computer-Vision, Geometrierückführung, algorithmische Geometrie, Computergrafik

Beschreibung:

Moderne Optimierungsverfahren wie Topologieoptimierung können sehr leistungsfähige und materialeffiziente Bauteile erzeugen. Die Ergebnisse liegen jedoch oft nur als unstrukturierte Geometrie vor und müssen für die Weiterverwendung im Konstruktionsprozess (z.B. in CAD-Programmen) in parametrische Modelle überführt werden. Ein vielversprechender Ansatz nutzt dafür ein Flächenskelett der optimierten Geometrie. In der Praxis gibt es dabei jedoch einige Herausforderungen, insbesondere im Umgang mit aufwendigen und schwer interpretierbaren Strukturen. Diese Masterarbeit setzt an diesem Punkt an: Sie entwickelt einen Ansatz, um problematische Bereiche innerhalb der medialen Achse von Strukturen zu erkennen und sinnvoll zu unterteilen. Dafür werden zunächst die Stellen identifiziert, an denen die Geometrie des Flächenskeletts topologisch nicht eindeutig beschrieben werden kann. Anschließend wird das Skelett in klar abgegrenzte und gut handhabbare Teilbereiche zerlegt. Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Workflows, der diese Schritte automatisiert und damit die Anwendbarkeit der bestehenden Rückführungsmethode deutlich verbessert.

Beginn der Arbeit: ab sofort/nach Rücksprache

Ansprechpartner:

Tim Ruf
E-Mail: ruf@mfk.fau.de

Studentische Arbeit

für Studiengang (MB/ME/WING)

Stichworte:

Maschinenelemente, Wälzlager, maschinelles Lernen, Simulation, Assistenzsystem

Beschreibung:

Im Rahmen der Entwicklung des Assistenzsystems ProBeNo sollen verschiedene Machine-Learning-Algorithmen zur Vorhersage simulationsbasierter Geräuschkennwerte von Wälzlagern untersucht werden. Ziel der Arbeit ist es, einen reproduzierbaren Benchmarking-Workflow aufzubauen, unterschiedliche Regressionsmodelle systematisch zu vergleichen und deren Eignung für die ML-gestützte Toleranzanalyse zu bewerten. Dabei sollen klassische ML-Verfahren, moderne Ensemble-Methoden und AutoML-Ansätze wie AutoGluon hinsichtlich Vorhersagegüte, Robustheit, Interpretierbarkeit und praktischer Nutzbarkeit verglichen werden. Die Ergebnisse unterstützen die Weiterentwicklung von ProBeNo zur simulationsbasierten Untersuchung des Geräuschverhaltens von Wälzlagern.

ProBeNo, ein Tool zur probabilistischen Analyse von Wälzlagergeräuschen

Beginn der Arbeit: nach Absprache

Ansprechpartner:

Felix Pfister, M.Sc.
Martenstraße 9, Raum: 0.020
E-Mail: pfister@mfk.fau.de

Studentische Arbeit

für Studiengang (MB/MWT/WING)

Stichworte:

Freilauf; Klemmkörper; Drahterodieren; Fertigungstechnik; Werkstoffprüfung

Beschreibung:

Freiläufe werden unter anderem in E-Bike-Anwendungen eingesetzt und stellen hohe Anforderungen an Lebensdauer und Zuverlässigkeit. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Klemmkörper, der üblicherweise durch Profildrahtziehen mit sehr hoher Genauigkeit gefertigt wird. Dieses Verfahren ist jedoch für die Prototypenfertigung aufgrund hoher Kosten und langer Lieferzeiten nur eingeschränkt geeignet. Im Rahmen eines Forschungsprojekts werden daher alternative Herstellungsverfahren untersucht. Erste Versuche mit drahterodierten Klemmkörpern zeigen vielversprechende geometrische Ergebnisse. Ziel der Arbeit ist es, diese Verfahren praktisch zu erproben und die mechanischen Eigenschaften der hergestellten Klemmkörper experimentell mit konventionellen Bauteilen zu vergleichen. Hierzu werden Klemmkörper gefertigt, werkstofftechnisch charakterisiert und am Freilaufprüfstand unter realitätsnaher Belastung getestet. Die Ergebnisse werden ausgewertet und hinsichtlich der Eignung für die Prototypenentwicklung bewertet. Die Arbeit ist stark experimentell geprägt und umfasst Laborarbeit, Prüfstandversuche und Messtechnik. Interesse an experimenteller Arbeit ist ausdrücklich erwünscht.

Beginn der Arbeit: nach Absprache

Ansprechpartner:

Michael Hamm, M.Sc.
Martenstraße 9, Raum: 0.013
Telefon: +49 911 5691278
E-Mail: hamm@mfk.fau.de

Masterarbeit

MB / WING / AI / CE / ME / IP / MED

Stichworte:

Machine Learning für Konstruktionsanpassungen, Reinforcement Learning in der Produktentwicklung

Beschreibung:

Wie bringen wir Reinforcement Learning (RL) näher an die Arbeitsweise eines Produktentwicklers? Klassisches RL startet ohne Vorwissen: Der Agent probiert anfangs viele Aktionen aus und lernt über Trail-and-Error, was zu hohem Trainingsaufwand zunächst wenig plausiblen Konstruktionsentscheidungen führen kann. Das passt nur bedingt zur Entwicklungspraxis, denn Produktentwickler arbeiten mit Konstruktionsregeln, Randbedingungen und Erfahrung. In dieser Arbeit entwickelst du deshalb einen wissensbasierten Workflow für Anpassungskonstruktionen am Beispiel von Faserkunststoff-Verbund-Bauteilen (FKV). Dafür wählst du exemplarisch einige praxisrelevante Heuristiken zur Anpassung des Lagenaufbaus aus und ordnest sie in harte Nebenbedingungen (müssen eingehalten werden) sowie weiche Präferenzen (sinnvolle Empfehlungen) ein. Anschließend überführst du dieses Wissen in eine maschinenlesbare Form und integrierst es in ein RL-Verfahren, z. B. über Aktionsmaskierung und Reward Shaping. Zusätzlich entwickelst du die Explorationsstrategie des RL (epsilon-greedy) so weiter, dass der Agent zu Beginn bevorzugt sinnvolle, heuristikbasierte Aktionen untersucht statt blind zu raten. Abschließend vergleichst du den Ansatz mit einem RL ohne Zusatzwissen. Ziel ist ein RL, das schneller lernt und wirksamere Entscheidungen trifft.

Beginn der Arbeit: ab sofort

Ansprechpartner:

Yannick Utz, M.Sc.
E-Mail: utz@mfk.fau.de

Bachelorarbeit

für Studiengang (MB/MT/WING/IP/ME/AI/ACES/CE)

Stichworte:

Graphdatenbank, neo4j, Integrationsplattform

Beschreibung:

Über den Produktionsanlauf hinweg unterliegen sowohl Produkt- als auch Prozess- und Qualitätsinformationen einem kontinuierlichen Erkenntniszuwachs, wodurch sich Annahmen zu Toleranz- und Prozessparametern fortlaufend ändern. Mithilfe einer Graphdatenbank können die Toleranzwerte dynamisch während der laufenden Produktion angepasst werden. Hierfür wird eine Integrationsplattform zum Import der heterogenen Daten benötigt. Im Rahmen der Arbeit sollen Anforderungen an die Integration einer bestehenden neo4j-Graphdatenbank analysiert werden. Darauf aufbauend werden unterschiedliche Integrationsplattformen recherchiert, beschrieben und anhand definierter Kriterien verglichen. Ziel ist die systematische Analyse und Bewertung geeigneter Integrationsplattformen zur automatisierten, skalierbaren und echtzeitfähigen Anbindung großer Datenmengen an eine Graphdatenbank. Die Arbeit liefert eine fundierte Entscheidungsgrundlage zur Auswahl von Integrationsplattformen für neo4j und zeigt deren Eignung für skalierbare und automatisierte Datenflüsse für die dynamische Toleranzallokation

Beginn der Arbeit: ab sofort

Ansprechpartner:

Madeleine Helmer, M.Sc.
Paul-Gordan-Straße 5, Zi.-Nr. 00.033
Telefon: 09131 85-23224
E-Mail: helmer@mfk.fau.de

Masterarbeit

für Studiengang (MB/WING/MECH)

Stichworte:

Wissensmanagement; Ontologie; Large Language Model (LLM); implizites Wissen

Beschreibung:

Der Einsatz von Large Language Modellen (LLMs) gewinnt in der Produktentwicklung zunehmend an Bedeutung, beispielsweise in der Konzeptentwicklung. Eine große Herausforderung stellt dabei die Rückführung von manuellen Anpassungen der KI-generierten Inhalte dar. Hierfür können Ontologien, die Nutzerwissen enthalten, mit LLMs verbunden werden. Ziel dieser Masterarbeit ist daher die Entwicklung eines methodischen Vorgehens zur Erfassung und Rückführung manueller Anpassungen in eine Ontologie. Dadurch lässt sich der Einsatz von Prompt Engineering Pipelines perspektivisch automatisch an die Nutzergewohnheiten anpassen. Die Arbeit umfasst daher die Nutzung bzw. Anpassung bestehender Prompt Engineering Pipelines zur Erstellung von SysML v2 Use Case Diagrammen aus Customer Journeys, sowie die Erfassung impliziten Wissens aus Nutzerfeedback und deren Überführung in eine Ontologie zur Wissensintegration. Die Ergebnisse sollen kritisch diskutiert und eine Handlungsempfehlung abgegeben werden.

Beginn der Arbeit: ab Oktober 2025

Ansprechpartner:

M.Sc. Jessica Pickel, M.Sc. Simon Schleifer
E-Mail: pickel@mfk.fau.de; schleifer@mfk.fau.de

Masterarbeit

AI / CE / MB / ME / ACES / MED

Stichworte:

Maschinelles Lernen für FE-Simulationen, Ähnlichkeitsmetriken, Out-of-Distribution-Tests

Beschreibung:

Immer mehr Produktentwickler:innen nutzen Finite-Elemente-Simulationen, um Bauteile und Strukturen schon früh im Entwicklungsprozess zu bewerten. Das Problem: Nicht immer sind die Ergebnisse ausreichend abgesichert – Fehlentscheidungen können die Folge sein. Um Fehlentscheidungen auf Basis nicht validierter Ergebnisse zu vermeiden, entsteht im Rahmen eines Forschungsprojekts ein Deep-Learning-basiertes Assistenzsystem zur automatischen Plausibilitätsprüfung solcher Simulationen. Hierzu wurden bereits auf Convolutional Neural Networks (CNNs) basierende Ansätze entwickelt – deren Grenzen und Generalisierbarkeit sind bisher jedoch wenig erforscht. In dieser Arbeit setzt du daher den Grundstein für die Weiterentwicklung der bestehenden Ansätze. Zunächst entwickelst du ein quantifizierbares Ähnlichkeitsmaß, das lineare FE-Simulationen hinsichtlich Struktur, Randbedingungen und Ergebnisfeldern vergleichbar macht. Auf dieser Basis stellst Du einen Out-of-Distribution-Datensatz zusammen, der gezielt neue, im bisherigen Trainingsdatensatz nicht enthaltene Simulationen abbildet (Semantic Shift, Covariance Shift u. a.). So entsteht ein Benchmark, um die Übertragbarkeit der CNN-Modelle kritisch zu prüfen. Abschließend zeigst Du exemplarisch, wie das Ähnlichkeitsmaß zur Auswahl geeigneter Trainings- und Testfälle genutzt werden kann und leitest Empfehlungen zur künftigen Datensatzpflege ab.

Beginn der Arbeit: ab sofort

Ansprechpartner:

Aron Roos, M.Sc.
E-Mail: roos@mfk.fau.de

Projektarbeit/Masterarbeit

für Studiengang (MB/MT/WING/ME)

Stichworte:

Neo4j, Python, Toleranzallokation, Graphdatenbank, Entscheidungsfindung

Beschreibung:

Im Produktionsanlauf treten häufig Toleranzabweichungen auf, deren Ursachen in komplexen Wechselwirkungen zwischen Produkt- und Prozessparametern liegen. Die Auswahl geeigneter Gegenmaßnahmen erfolgt dabei oft erfahrungsbasiert und wenig systematisch. Ziel dieser Arbeit ist somit die Entwicklung eines graphbasierten Entscheidungsmodells in Neo4j, um Handlungsempfehlungen für die dynamische Toleranzallokation im Produktionsanlauf systematisch abzuleiten. Dafür ist die Identifikation optimaler Maßnahmen bei Toleranzabweichungen unter Berücksichtigung von Einflussgrößen wie Kosten, Zeit, Qualität, usw. notwendig. Hierzu ist eine geeignete Gewichtungs- und Entscheidungslogik zu konzipieren und anhand eines Beispiels zu demonstrieren.

Beginn der Arbeit: ab sofort

Ansprechpartner:

Madeleine Helmer, M.Sc.
Paul-Gordan-Straße 5, Zi.-Nr. 00.033
Telefon: 09131 85-23224
E-Mail: helmer@mfk.fau.de